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Geschichte der Jugendabteilung

Grundsätzlich können wir davon ausgehen, dass schon bei  Gründung des Vereins Stuckenbuscher Kinder und Jugendliche Spaß am Fußballspielen hatten.In den Analen des Vereins sind zur Jugendarbeit nur bruchstückhafte Unterlagen vorhanden. Alte Zeitungsbilder zeigen Jugemndmannschaften aus den Jahren 1932 und 1949. Weiterhin belegt ein Spielerpaß aus dem Jahre 1950 das es eine B-Jugendmannschaft gab. Sportliche Erfolge und Leistungen sind nicht verbindlich dokumentiert.

So können wir heute davon ausgehen, dass eine gezielte Jugendarbeit Anfang der 70er Jahre in Stuckenbusch begonnen wurde. Seinerzeit konzentrierte man sich vor allen Dingen auf die höheren Altersklassen, d.h. B- und A-Jugend. Im Gegensatz zum heutigen Einzugsbereich war die Basis zur Erreichung der entsprechenden Mannschaftsstärken in diesen Spielklassen noch nicht so wie in der heutigen Zeit gegeben. Nichts desto trotz konnte man auch in dieser Zeit beachtliche Erfolge feiern. Neben den seinerzeit üblichen Zielen wurde auch mit Erfolg versucht, neben der Pflege der Kameradschaft auch den Namen Stuckenbusch in der näheren und weiteren Umgebung bekanntzumachen.

Einen ersten Aufschwung erlebte die Jugendabteilung der Sportfreunde Stuckenbusch im Jahre 1975. Kein geringerer als der im Kreis Recklinghausen unter seinem Künstlernamen "Oppes" bekannte Hans Boneberger fand nach Abschluß seiner aktiven Karriere seine sportliche Heimat inStuckenbusch.  

Ab 1975 trainierte er in seiner unnachahmlichen Art zeitweise 3 Jugendmannschaften. Auf ihn war in den Folgejahren die Jugendarbeit der Sportfreunde Stuckenbusch zugeschnitten. Unterstützt wurde er von Stuckenbuscher Urgesteinen, so sind vor allem Dieter Bretthorst, Hartmut Griebner, Hermann Wehler sowie "Wallek" Hans Wallorski zu nennen. Diese letztgenannten waren auch in den Anfängen der 80er Jahre in verschiedenen Ämtern im Bereich der Jugend tätig; zum Teil noch bis Anfang der 90er Jahre.

Ab 1980 wurde dies bewährte Team durch Horst Wachtel ergänzt. In den folgenden Jahren von 1985 bis 1990 führte Horst Wachtel die Jugendabteilung. Problematisch war die Tatsache, dass für sämtliche Jugendmannschaften, und zwar für den Trainings- und den Spielbetrieb, nur ein Rasenplatz zur Verfügung stand. Dieser wurde natürlich auch von den Seniorenmannschaften beansprucht.

So blieben natürlich überschneidungen, Komplikationen usw. zwangsläufig nicht aus.
Zusammen mit dem seinerzeitigen Vorstand unter Führung von Antonius Kehrel und später Jürgen Feiertag bemühte sich die Jugendabteilung bei der Stadt Recklinghausen, im Kreis sowie sonstigen zuständigen Behörden, Parteien usw., aktive Förderer für unser Anliegen eines zweiten Fußballplatzes zu finden.

Nach sehr langwierigen Bemühungen, in deren Verlauf wir nicht nur seitens der Stadt Recklinghausen, sondern auch und vor allen vom seinerzeitigen Landrat Helmut Marmulla tätige Mithilfe erfuhren, kam endlich im Jahre 1985 die erlösende Nachricht des Stadtdirektors: "Die Stadt Recklinghausen beabsichtigt, die Sportanlage Am Leiterchen um einen Trainingsplatz (in wassergebundener Bauweise) auf Hartplatz zu erweitern. Dieser Platz sollte ausschließlich dem Verein Sportfreunde Stuckenbusch zur Verfügung stehen. Der Verein ist auf den Hartplatz sehr angewiesen, weil er insbesondere den Trainingsbetrieb der Jugendmannschaften auf dem vorhandenen Rasenplatz nicht im erforderlichen Umfang abwickeln kann."

Der weitere Ablauf dieses vor allem für die Jugendabteilung wichtigen Ereignisses ist in der Chronik des Hauptvereins ausreichend gewürdigt worden.
Mit der übergabe des Hartplatzes erlebte die Jugendarbeit der Sportfreunde Stuckenbusch einen großen Aufschwung. Gleichzeitig konnten nämlich auch für den Trainingsbereich der jüngeren Mannschaften von der Stadt Recklinghausen Hallenzeiten zur Verfügung gestellt werden.

In diesen Jahren konnten insgesamt 7 Jugendmannschaften mit 110 spielberechtigten Mitgliedern von der F- Jugend bis zur A- Jugend aufgebaut und gefestigt werden. Der Name Stuckenbusch wurde auch im Jugendbereich im gesamten Kreis Recklinghausen ein fester Begriff. Es wurde nicht nur mit den umliegenden Vereinen eine feste Sportfreundschaft gegründet, man engagierte sich auch im weiteren Umkreis, z.B. im Münsterland und im Sauerland. Darüber hinaus beteiligten sich italienische Mannschaften, Gäste aus Holland usw. an unseren Turnieren. Gegenbesuche unserer Jugendmannschaften folgten, z.B. auch Exkursionen unserer A- und B- Jugend nach Spanien.

Nach 5 Jahren Tätigkeit als Jugendleiter konnte Horst Wachtel mit seiner als Jugendgeschäftsführerin tätigen Frau Marianne die Abteilung an die Nachfolger übergeben. Und dies wo nach Jahren der Aufbauarbeit nun der sportliche Erfolg eingetreten war.

Allein im letzten Jahr seiner Tätigkeit stiegen drei Mannschaften auf. Im folgenden Jahr konnten auf Grund des sehr guten Unterbaus weiter fünf Mannschaften in ranghöhere Klassen aufsteigen.
Wie es manchmal in Vereinen so geht: Dem ständigen Auf und Ab war im folgenden Jahr auch die Jugendabteilung unterworfen. Michael Neitzel übernahm engagiert eine sicherlich nicht sehr einfache Aufgabe. Durch Querelen und unglückliche Umstände war nämlich die Jugendabteilung auf ca. 30 Mitglieder reduziert worden. Nach Beendigung seiner 4jährigen Tätigkeit als Jugendleiter im Jahre 1996 konnte er seinem Nachfolger wiederum eine fundierte Jugendabteilung mit insgesamt 190 Kindern und Jugendlichen in 10 Mannschaften übergeben.

Während eines erheblichen Teils der 70er, während der gesamten 80er und bis Anfang der 90er Jahre hat die Jugendabteilung dem damaligen Platzwart Gerd Krüger sehr viel zu verdanken. Er hatte nämlich nicht nur für alle Belange ein offenes Ohr, sondern stand stets mit Rat und Tat zur Seite. Als er aus altersbedingten Gründen seine Position aufgab, hinterließ er eine große Lücke, die nur schwer auszufüllen war.

Ulrich Fründt setzte als Jugendleiter mit seinem Team den durch Michael Neitzel begonnenen Neuanfang zielstrebig fort und im Februar 1997 konnte man den Tageszeitungen entnehmen: "In der Jugendabteilung der SF Stuckenbusch ist alles zum Besten bestellt. Das wurde bei der jüngsten Jahreshauptversammlung deutlich. Die Mitgliederzahlen steigen - derzeit kicken 286 Kinder / Jugendliche in 18 Teams bei den Sportfreunden."

Zum Abschluss der Saison zeigen die Tabellenstände für die meisten Mannschaften sehr erfreuliche Ergebnisse. Der größte Teil der Teams befindet sich nämlich im oberen Drittel. Auch bei den Recklinghäuser Stadtmeisterschaften der Junioren belegen Teams aus Stuckenbusch verdient 1. und 2. Plätze.

So konnte die C-Jugend in der Saison 1998/99 unter den Trainern C. Hahn / C. Prahl die Meisterschaft in der Kreisklasse Gr.2 gewinnen und verpaßte im letzten Spiel gegen den SV Westerholt nur knapp den Aufstieg. In der darauf folgenden Saison 1999/2000 wurde dann die Meisterschaft erneut gewonnen und auch der Aufstieg in die Kreisliga geschafft. Viele erinnern sich noch an den Auto- und Treckerkorso von Disteln nach Stuckenbusch und an die anschließende Aufstiegsfeier.

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